Meldungen rund um die Mach-Bar-Tour, Trendgetränke und Verbraucherthemen für Jugendliche
Verbraucherzentrale NRW
Telefon:
0211-3809-158
E-Mail: frank.waskow@vz-nrw.de
Übersicht:
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04/2009: Wasserspender in der Schule helfen gegen Übergewicht
- 10/2007: Trendgetränke kreieren, spritzig promoten und gewinnen
15. Dezember 2009
Essen und Klimaschutz
Weg zum Supermarkt entscheidend
(aid) - Der Verbraucher kann durch sein Einkaufsverhalten zum Klimaschutz beitragen. Eine Studie des Heidelberger Instituts für Energie- und Umweltforschung (IFEU) zufolge beeinflussen neben dem Ort der Erzeugung der Lebensmittel eine Reihe weiterer Faktoren die Frage, wie empfehlenswert ein Lebensmittel aus Klimaschutz-Sicht wirklich ist. Sowohl die Produktionsbedingungen, die Verarbeitung, Verpackung und der Vertrieb des Lebensmittels spielten eine Rolle als auch die Jahreszeit oder eben das Verhalten der Verbraucher.
Die wichtigste Einflussgröße sei in jedem Fall der Verbraucher selbst. Sein Einkaufs- und Konsumverhalten entscheiden nach den Ergebnissen der aktuellen Untersuchung maßgeblich über den ökologischen Rucksack der Lebensmittel. Bei Verbrauchern, die ausschließlich zum Kauf des Lebensmittels mit dem Auto zum Supermarkt fahren, spiele die eigentliche Produktion des Lebensmittels nur noch eine untergeordnete Rolle. Damit mache er letztlich alle Vorteile einer ökologisch sinnvollen Erzeugung wieder zunichte. Deutlich vorteilhafter seien Großeinkäufe mit reduzierten Fahrtwegen, z. B. durch kleine Umwege bei sowieso geplanten Fahrten bzw. Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Besonders gut fällt die Klimabilanz dann aus, wenn der Kunde dann noch regionale Lebensmittel aus saisonaler Produktion einkauft. Dann sei er laut IFEU-Institut in der Regel in Bezug auf die Ressourcenschonung und Klimaschutz auf der sicheren Seite.
Friederike Eversheim
Quelle: aid-Presseinfo Ausgabe Nr. 47/09 18.11.2009
12. November 2009
Wettbewerb „Jugend testet 2010“
Anmeldeschluss verlängert bis 31.12.2009
Ob Fußballclubs, Bio-Limonaden, Tiefkühlpizza oder SchülerVZ & Co –
beim Wettbewerb „Jugend testet“ können junge Leute Produkte und
Dienstleistungen testen, die sie interessieren. Die Stiftung Warentest
verlängert jetzt den Anmeldeschluss zum Wettbewerb bis 31. Dezember
2009, damit alle Nachwuchstester teilnehmen können.
Mitmachen kann jeder, der zwischen 13 und 19 Jahre alt ist, entweder
allein, mit Freunden oder der ganzen Klasse. Die Teilnehmer wählen ihr
Thema selbst aus und führen den Test eigenständig durch. Am Ende steht
ein Testbericht, der eingeschickt wird. Eine Jury bewertet, wie
systematisch der Test geplant und umgesetzt ist. Wichtiger als
technische Perfektion ist jedoch ein gut durchdachtes Vorgehen.
Die Teilnahme bei „Jugend testet“ lohnt sich: Für die besten Arbeiten
gibt es Geldpreise im Wert von 9.000 Euro sowie Reisen zur
Preisverleihung nach Berlin zu gewinnen.
Interessierte können sich noch bis zum 31. Dezember 2009 online unter
www.jugend-testet.de anmelden. Dort gibt es auch weitere Informationen
zum Wettbewerb.
Quelle: Pressemeldung der Stiftung Warentest, 12.11.2009
23. September 2009
Verbraucherzentrale checkt Wellnessgetränke-Angebot
Leere Versprechen – hohe Preise
Werbeaussagen wie "Belebt Körper und Sinne", "Quelle für natürliches Wohlbefinden" und "Balance" erwecken den Eindruck, Wellnessgetränke hätten mehr zu bieten als die üblichen Erfrischungsgetränke. Ein Trugschluss, wie der Marktcheck der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigt.
21 aktuell angebotene
Wellnessgetränke aus Supermärkten, Discountern, Naturkostläden und
Drogerien wurden bewertet. Die Getränke kosten bis zu acht Euro pro
Liter. Preise, die sich nicht mit den Inhaltsstoffen rechtfertigen
lassen: Wellnessgetränke bestehen wie herkömmliche Limonaden
hauptsächlich aus Wasser und Zucker. Statt Haushaltszucker werden
häufig Fruchtzucker oder Fruchtsüße eingesetzt. Das klingt besser,
ist aber keineswegs gesünder. Fruchtabbildungen auf der Banderole
sind keine Garantie dafür, dass Fruchtsaft im Getränk ist: In einem
Fall waren statt Saft nur Zucker und Aromen in der Flasche.
Typisch
für Wellnessgetränke sind speziell beworbene Pflanzenauszüge wie
Aloe vera-Saft, Grüntee- oder Ginkgo-Extrakt sowie Sanddornsaft. Sie
sind jedoch nur in minimalen Mengen zugesetzt. Für den Geschmack
sind sie nicht ausschlaggebend, denn dieser wird in 19 der 21
bewerteten Produkte durch Aromazusätze erzielt.
Die
Werbeaussagen für Wellnessgetränke klingen verlockend, konkrete und
damit auch nachprüfbare Aussagen über Auswirkungen auf die
Gesundheit sind nicht zu finden – Gesundheitswirkungen sind daher
auch nicht zu erwarten. Viel Geld auszugeben für diese Getränke
lohnt sich nicht.
Außer Wellnessgetränken wurden im
Marktcheck Sportgetränke, Bio-Erfrischungsgetränke und Teegetränke
- insgesamt 133 Produkte - bewertet. Die Ergebnisse sind in einem
Faltblatt zusammengefasst und können unter
www.vz-bw.de/getraenke-check
herunter geladen werden.
Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, 23.09.2009
26. August 2009
5 Jahre Mach-Bar-Tour
Rund 50.000 Jugendliche haben bereits mitgemacht. So können auch Ihre Schüler mitmachen!
Trendgetränke: Was ist drin, was ist dran? Mit dieser Frage haben sich im Rahmen der „Mach-Bar-Tour“ mittlerweile rund 50.000 Jugendliche beschäftigt. Mitte 2004 hat die Verbraucherzentrale das interaktive Angebot für die Klassen 7 bis 10 ins Leben gerufen. Seitdem ist die Nachfrage von Schulen groß, die Mitmachausstellung zu sich einzuladen und sich kritisch mit Trendgetränken auseinanderzusetzen.
Um das große Interesse an der Mach-Bar-Tour vollständig bedienen zu können, bietet die verantwortliche Verbraucherzentrale NRW auch Material für eine „Selbstbau-Variante“ an. Damit können Lehrkräfte und andere Multiplikator/innen, die mit Jugendlichen arbeiten, die Mach-Bar-Tour selbst durchführen.
Quelle: VZ NRW
15. Mai 2009
Mach-Bar-Tour unterwegs mit „IN FORM on tour“
Zu Gast in 20 deutschen Städten
Trendgetränke kritisch und mit Spaß unter die Lupe nehmen! Das können Jugendliche mit der Mach-Bar-Tour schon seit 2004. Das bundesweite interaktive Angebot der Verbraucherzentralen ist jetzt mit „IN FORM on tour“ auf Deutschlandtournee.

Zwischen Mai und Oktober 2009 ist die Aktion „IN FORM on tour“ des Bundesernährungsministeriums als Partner der Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich!“ von BARMER, BILD am Sonntag und ZDF in rund 20 deutschen Städten unterwegs. Mit lebendigen und abwechslungsreichen Wochenendveranstaltungen für die ganze Familie informiert sie über einen gesünderen Lebensstil mit Spaß und Genuss. Die Mach-Bar-Tour ist als fester Bestandteil des Aktionspavillions immer mit dabei.
In den Jahren 2005 bis 2008 gehörte die Mach-Bar-Tour bereits zum Programm der Vorläuferaktion „KINDERLEICHT on tour“. Das Angebot für die Klassen 7 bis 10 rund um Trendgetränke kann auch unabhängig von der Tour mit dem Begleitmaterial der Verbraucherzentralen in ein bis vier Schulstunden eigenständig durchgeführt werden.
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Infos und Material zur Mach-Bar-Tour unter: www.mach-bar-tour.de
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Hintergründe, Tourbilder und Tourberichte zu „IN FORM on tour“ unter: www.in-form.de/staedtetour
Quelle: VZ NRW; Foto: aid/IN FORM on tour
2. April 2009
Wasserspender in der Schule helfen gegen Übergewicht
Groß angelegte Studie unter 3.000 Grundschulkindern
Grundschulkinder werden seltener übergewichtig, wenn in ihrer Schule ein Wasserspender steht und die Lehrer regelmäßigen Wasserkonsum ausdrücklich propagieren. Das zeigt eine Studie des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE), das der Universität Bonn angegliedert ist. Ihre Ergebnisse sind soeben in der April-Ausgabe der Zeitschrift Pediatrics erschienen.
An der Studie nahmen knapp 3.000 Grundschulkinder aus Essen und Dortmund teil. Die Forscher hatten sich auf Schulen aus sozialen Brennpunkten beschränkt: Einerseits sind Kinder aus niedrigen sozialen Schichten weitaus häufiger übergewichtig als Altersgenossen aus gutem Elternhaus. Außerdem führen Gegenmaßnahmen, die auf individuelle Verhaltensänderungen zielen, in dieser Gruppe seltener zum Erfolg.Zu Beginn des Schuljahres ließen die Wissenschaftler in einem Teil der Schulen Wasserspender installieren. Die Lehrer führten zudem eine kurze Unterrichtsreihe durch, in der sie ihre Schüler über die Bedeutung von Wasser für den Körper aufklärten. Als weiteren Trinkanreiz erhielt jedes Kind eine Wasserflasche. Gut 1.600 Grundschüler kamen in den Genuss dieser Maßnahmen. Im Schnitt tranken sie am Ende des Schuljahres täglich ein Glas Wasser mehr als ihre 1.300 Altersgenossen aus der Kontrollgruppe.
Trend zum Übergewicht gestoppt
Die Maßnahme hatte Erfolg: Zu Beginn der Studie waren in beiden Gruppen etwa gleichviel Kinder übergewichtig. In der „Wasser-Gruppe“ blieb dieser Anteil im Laufe eines Jahres unverändert. In der Kontrollgruppe stieg er dagegen von 25,9 Prozent auf 27,8 Prozent. „Das ist ein erfreuliches Ergebnis: Wir konnten mit einer einfachen Maßnahme den Trend zum Übergewicht stoppen“, erklärt die Studienleiterin Dr. Mathilde Kersting. „Dabei spricht diese Zielgruppe normalerweise nicht gut auf Maßnahmen an, die auf eine individuelle Umstellung der Ernährung zielen. Wir müssen jetzt allerdings untersuchen, wie lange die Änderung im Trinkverhalten anhält.“
Die Beobachtungen gut ein Jahr nach Beendigung des Projekts stimmen sie zumindest optimistisch: „In den meisten Schulen werden die Wasserspender immer noch ähnlich stark genutzt wie zum Ende unserer Studie“, sagt Mathilde Kersting. „Die von uns untersuchten Kinder sind aber inzwischen auf weiter führende Schulen gewechselt. Daher wissen wir nicht, wie sich ihr Gewicht weiter entwickelt hat.“
Zum Erfolg des Experiments hatte sicher auch der geringe Aufwand für die Schulen beigetragen. So waren Unterrichtsreihe und -materialien vom FKE konzipiert und zur Verfügung gestellt worden. Auch die Kosten für die Maßnahme waren mit 13 Euro pro Kind und Jahr vergleichsweise gering. Dazu kamen einmalig 2.500 Euro für den Wasserspender. Nach Schätzungen der Bundesärztekammer verursachen durch Übergewicht hervorgerufene Krankheiten jährliche Kosten von 15 bis 20 Milliarden Euro. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und dem Bundesverband der Gas- und Energiewirtschaft gefördert.
Quelle: FKE Dortmund, Pressemitteilung vom 2.4.2009
17. Februar 2009
Fruchtzucker: Rasch zuviel genascht
Birnen, Äpfel, Fruchtsaft, verschiedene Milchprodukte, Müsli und manche Süßigkeiten haben eines gemeinsam: Sie enthalten Fruchtzucker (Fruktose). Was Gesundheitsbewusste und Naschkatzen häufig nicht wissen: Ein übermäßiger Genuss von Fruchtzucker kann Magenschmerzen und Durchfall auslösen. Vielen vermeintlich kalorienarmen Wellness-Getränken beispielsweise sind etwa 40 Gramm Fruchtzucker pro Liter zugesetzt. Eine Aufnahme von mehr als 35 Gramm pro Mahlzeit gilt aber bereits als bedenklich. Selbst ein Joghurtbecher mit geringem Zuckeranteil enthält immerhin noch 15 Gramm Fruktose.
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Fruchtzucker liegt bei Herstellern im Trend: In vielen Früchten und Gemüsen sorgt Fruktose bereits auf natürliche Weise für Süße. Aber auch in der Lebensmittelproduktion wird immer häufiger Fruchtzucker oder Fruchtzuckersirup anstelle von Kristallzucker verwendet. Denn Fruchtzucker ist preiswerter in der Herstellung und besitzt eine zehn bis zwanzig Prozent höhere Süßkraft als herkömmlicher Haushaltszucker. Fruktose überdeckt zudem den unangenehmen Geschmack von Süßstoffen und verstärkt das fruchtige Aroma in Lebensmitteln – etwa in kalorienarmen Produkten.
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Gesundheitliche Probleme weit verbreitet: Fruchtzucker hat an und für sich ein positives Image. Doch der menschliche Verdauungsapparat ist für die Verarbeitung von zu viel Fruktose nicht geschaffen. Etwa jeder Dritte kann die Aufnahme von mehr als 25 Gramm Fruchtzucker pro Tag nicht vertragen und leidet an einer Fruktoseunverträglichkeit mit Magen- und Darmbeschwerden. Aber auch für gesunde Menschen und Kinder können mehr als 35 Gramm pro Mahlzeit – die etwa in zwei Gläsern Apfelsaft stecken – schon zu viel sein.
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Süßmittel unter Tarnkappe versteckt: Hinter Bezeichnungen auf der Verpackung wie „weniger süß“, „weniger Zucker“, „ohne Kristallzucker“ oder „Traubenfruchtsüße“ verbirgt sich oft ein hoher Fruktoseanteil. Auch fettarme Milchprodukte, etwa probiotische Joghurtdrinks, können Fruchtzucker enthalten. Das trifft auch auf Mineralwässer mit Fruchtgeschmack, Wellness- und Diät-Erfrischungsgetränke zu. Verbraucher sollten besonders achtsam sein, wenn Produkte mit dem Etikett „kalorienarm“ versehen sind.
Tipps für Verbraucher: Fünf Portionen Obst und Gemüse täglich – eine davon in Form von Saft – sind gesund und völlig in Ordnung. Aber eine Fruchtzuckeraufnahme darüber hinaus sollte möglichst eingeschränkt werden. Kunden wird deshalb empfohlen, beim Kauf darauf zu achten, ob Fruktose, Fruchtzucker oder Fruktose-Glukose-Sirup in der Zutatenliste der Produkte aufgeführt sind. Diätprodukte zum Beispiel enthalten of Fruktose. Sie sind jedoch völlig überflüssig. Fruchtsäfte sollten nur in Maßen getrunken werden – maximal ein Glas pro Tag, zum Beispiel als Schorle mit ein Drittel Saft und zwei Drittel Wasser. Erfrischungs- und Wellness-Getränke, die Fruchtzucker enthalten, können getrost im Regal stehen bleiben.
Quelle: Verbraucherzentrale NRW
16. Juni 2008
Preisverleihung für selbstkreierte Trendgetränke

Trendgetränke, die nicht nur hipp, sondern auch gesund und zudem selbst gemixt sind - kein Problem! Der beste Mix an gesunden Zutaten, die kreativsten Ideen und die besten Präsentationen wurden heute in Berlin als Gewinner des Jugendwettbewerbs „Limited Edition“ ausgezeichnet. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesernährungsministerium Dr. Gerd Müller und der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) Gerd Billen ehrten die jugendlichen Preisträger heute im Deutschen Bundestag.
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Unter dem Motto „Limited Edition“ hatte die Verbraucherzentrale NRW im Herbst 2007 Jugendliche aufgerufen, eigene Trendgetränke zu kreieren, die ernährungsphysiologisch sinnvoll sind und herkömmlichen Fun- und Fitnessdrinks den Rang ablaufen. „Dies ist den Teilnehmern gelungen“, lobte Dr. Gerd Müller die Ergebnisse. „Die kreativen Beiträge des Wettbewerbs zeigen insgesamt, dass gesunde Trendgetränke für Jugendliche ein Thema sind – vorausgesetzt Geschmack und Design stimmen.“ Mit dem Wettbewerb hätten Jugendlichen nicht nur Getränke entwerfen und austesten, sondern auf einen Streich ihre Ernährungs-, Umwelt- und Medienkompetenz erweitern können.
Insgesamt 27 Teilnehmergruppen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren gingen als Barkeeper für gesunde Drinks ans Werk. Anschließend schlüpften sie in die Rolle eines Marketing-Strategen, um mit prickelnden Ideen gleichaltrige Konsumenten vom eigenen Getränke-Mix zu überzeugen. „Mixtur, Verpackung, Marketing-Plan und ein Erfahrungsbericht zur Markteinführung mussten abgeliefert werden, um bei der Wettbewerbs-Jury zu bestehen“, erklärte Initiator Bernhard Burdick von der Verbraucherzentrale NRW die Auswahlkriterien.
Die Vielseitigkeit der Beiträge – von gesunden Rezepten und appetitlichen Darbietungen, über die Konzeption eines eigenen Abfüll-Systems und pfiffigen Vermarktungsstrategien bis hin zu originellen Werbefilmen und phantasievollen wie informativen Dokumentationen – machten der Jury die Entscheidung schwer. Vier Schülergruppen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen konnten am Ende überzeugen. Ihre zuckerarmen, frucht- und mineralwasserhaltigen Sieger-Kreationen haben fantasievoll klingende Namen wie ‚Turbo Sport’, ‚Red Cat’, ‚Afrutada’ und ‚Aloha Caribic Saziahi’. Die vier Sieger erhielten Preise von 300 bis 1.500 Euro.
Der Wettbewerb „Limited Edition“ ist Teil der bundesweiten „Mach-Bar-Tour“ der Verbraucherzentralen – einer interaktiven Ausstellung der Verbraucherzentralen zu Trendgetränken, die Jugendliche dazu animiert, auf fantasievolle Art und Weise das Lebensmittelangebot und deren Bewerbung zu hinterfragen und sich mit gesunder Ernährung auseinanderzusetzen. Seit 2004 haben bundesweit mehr als 30.000 Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse die „Mach-Bar-Tour“ kennen gelernt und sich mit der Frage beschäftigt „Trendgetränke – Was ist dran, was ist drin?“.
„Peppige Werbung und der Konsumdruck durch Altersgenossen heizt den Durst auf Energydrinks sowie isotonische Fitnessgetränke unvermindert an“, sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen. Hier leiste die Ausstellung der Verbraucherzentralen einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung. Die Ernüchterung bei Jugendlichen sei groß, wenn sie von der genauen Zusammensetzung der Produkte und den dahinter stehenden Marketingstrategien erführen: Denn die meist stark gesüßten Mixgetränke werden durch Zusatzstoffe und wohlklingende Substanzen kurzerhand als Trendgetränke vermarktet.
Mach-Bar-Tour und Wettbewerb werden vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Staatssekretär Müller wies darauf hin, dass dieser Wettbewerb wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung des nationalen Aktionsplans „IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ liefere: „Mit guten Ideen lassen sich auch Jugendliche für das Thema ‚gesund essen und trinken mit Genuss’ gewinnen.“
Quelle: Verbraucherzentrale NRW
25. Oktober 2007
Trendgetränke kreieren, spritzig promoten und gewinnen
Teure Mixgetränke aus dem Supermarkt waren gestern, Limited Edition ist heute! – unter diesem Motto rufen die Verbraucherzentralen jetzt bundesweit Jugendliche auf, selbst Trendgetränke zu kreieren und einen von 100 tollen Preisen zu gewinnen. Schulklassen, Jugendgruppen oder Vereine können sich dabei als „Bar-Keeper“ für gesunde Drinks
probieren – und sind zudem aufgefordert, ihre „Limited Edition“ mit einer spritzigen Promotion zu bewerben. Den Startschuss für den Wettbewerb gab es heute auf der Jugendmesse „YOU“ in Berlin.
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Seit 2004 haben bundesweit mehr als 30.000 Schülerinnen und Schüler die „Mach-Bar-Tour“, eine interaktive Ausstellung der Verbraucherzentralen, kennen gelernt und die Frage „Trendgetränke – Was ist dran, was ist drin?“ inzwischen zum angesagten Gesprächsthema gemacht. Jugendliche konnten hier Aufmachung und Mixturen von Fun- und Fitnessgetränken bei einer „Bar-Tour“ auf die Spur kommen. Denn während peppige Werbung und der Konsumdruck durch Altersgenossen den Durst auf Energydrinks sowie isotonische Sport- und Fitnessgetränke weiter anheizt, ist der Blick auf Marketingstrategien und Zusammensetzung ernüchternd: Da werden stark gesüßte Mixgetränke mit erheblichem Aufwand und durch diverse Zucker und Süßungsmittel, durch viele Zusatzstoffe und wohlklingende Substanzen kurzerhand zu Trendgetränken erklärt, die Leistungskraft und Konzentrationsfähigkeit steigern sollen.
Ob beim verdeckten Geschmacksvergleich von Energy- und Sportdrinks mit gesunden Selbstmixdrinks an der „Kost-Bar“ oder beim Entlarven von Werbestrategien an der „Wunder-Bar“ – die Jugendlichen der Klassen 7 bis 10 nahmen bei der „Mach-Bar-Tour“ der Verbraucherzentralen manche ernüchternde Erkenntnisse rund um Trendgetränke mit.
Diese sollen nun beim Wettbewerb „Limited Edition“ in die Kreation eines eigenen gesunden Durstlöschers münden: Ob Top-Sportler-Drink, Mega-Durstlöscher oder Party-Cocktail – die jugendlichen Bar-Keeper sind bundesweit aufgerufen, nicht nur ein eigenes Trend-Getränk zu mixen, sondern es auch mit umweltfreundlicher Verpackung und prickelnder Bewerbung in Szene zu setzen und die „Limited Edition“ an Mitschüler oder Freunde zu verkaufen. Rezept, Mixtur, Marketing-Plan und ein Erfahrungsbericht zur „Markteinführung“ sind zentrale Aufgaben, um bei der Wettbewerbs-Jury zu bestehen. Und die Chance auf einen der 100 Preise – ein zweitägiger Berlin-Aufenthalt winkt als Hauptgewinn – zu nutzen. Der Bericht kann auf Papier, CD-ROM, als Fotostory oder im Ringordner daherkommen – die Jury belohnt nicht nur Phantasie und Einfallsreichtum bei der Kreation des Trendgetränks, sondern auch bei der Präsentation der Zutatenliste und des Werbe-Outfits.
Einsendeschluss ist der 15. April 2008
Übrigens: Die Teilnahme am Wettbewerb ist auch für Schulklassen oder Jugendgruppen, die die Mach-Bar-Tour noch nicht kennen, kein Problem: Unter www.vz-nrw.de
(Rubrik Ratgeber, Schule, Mach-Bar-Tour) kann das Lehrermaterial zum Selbstbau bestellt werden, um die Aktion rund um Trendgetränke in Eigenregie durchzuführen.
Mehr Infos und Anmeldeunterlagen zum Wettbewerb „Limited Edition“ gibt es im Internet unter www.mach-bar-tour.de.
Die
Mach-Bar-Tour und der Wettbewerb „Limited Edition“ werden vom
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
im Rahmen der Kampagne „Besser essen. Mehr bewegen. KINDERLEICHT.“
gefördert.
Quelle: Verbraucherzentrale NRW





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